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3te Industrielle Revolution - Radikale Sharing Wirtschaft

Admin

Administrator
Teammitglied
25 November 2017
772
397
Ein sehr sehr sehr interessanter Beitrag wie sich die Welt verändern wird und die 3te Industrielle Revolution in Gang getreten wurde.

In diesem abendfüllenden Dokumentarfilm legt der Sozial- und Wirtschaftstheoretiker Jeremy Rifkin einen Fahrplan für die Einführung eines neuen Wirtschaftssystems vor.

Er geht im Endeffekt darauf ein, das wir mit der selben Macht mit der wir z.b. Wikipedia die größte Wissensdatenbank gecrowdsourced haben.
Mit jener Dezentralisiertheit, alles effizienter und eleganter lösen können.
Finanzwesen, Energie, Wissen, Politik etc.


Jeremy Rifkin scheint den totalen durchblick zu haben über unseren jetzigen ist zustand, und einer Vision und Kompass wo wir hin müssen und kommen werden.

The Third Industrial Revolution: A Radical New Sharing Economy

 

Mark

Mitglied
13 Juni 2018
428
23
Ok, man sollte sich ein wenig eingucken. Schön wäre natürlich ein Link auf was Schriftliches zum Nachlesen und einfacherem Einsortieren.
Beitrag automatisch zusammengeführt -

Es ist ganz putzig, nur ein kleiner Ausschnitt: Da unterstellt der Typ, dass alle ökonomischen Theorien auf Newtons naturwissenschaftlicher basiere, und kritisiert das dann mit dem Satz: Das ist nicht richtig!
Das Schöne dabei ist: Erst behauptest du was (hier: was Falsches!) und dann "beweist" du, dass die Behauptung gar nicht zutrifft. Das nenne ich mal albern/unwissenschaftlich.

Habe jetzt mal eine halbe Stunde zugehört und ich bin gar nicht einverstanden bisher. Die andauernde Vergleicherei ist völlig daneben, das ist komplett unwissenschaftlich. Ein Vergleich führt notwendigerweise WEG vom zu besprechenden Gegenstand; dennoch soll eine Erklärung des ANDEREN Gegenstandes, eben des Vergleichsgegenstandes, taugen, den URSPRÜNGLICHEN Gegenstand zu erklären. Und das ist logisch völlig falsch. Wenn ich was hieb- und stichfest beweisen/widerlegen will, dann muss ich eben genau DEN Gegenstand untersuchen, um den es geht - und nicht einen anderen aus einem Vergleich.
Die Wahl des Vergleichsgegenstandes ist völlig WILLKÜRLICH und wird natürlich immer genau so ausgewählt, dass das, was man am Ursprungsgegenstand sagen will, auch am völlig fremden Vergleichsgegenstand "bewiesen" wird.*
Abgesehen davon, dass der Typ - anders kriegt er seine Vergleicherei ja auch nicht passend hin - abstrahiert wie blöde, es bleibt dann nur genau das übrig, worauf es ihm ankommt, völlig willkürlich. Und da taugen ihm ausgerechnet Newtons NATURwissenschafltiche Erkenntnisse, um etwas VON MENSCHEN geschaffene zu "beweisen"? Sorry, so kommt man keiner Sache auf den Grund.

Außerdem fehlt leider das Wesentliche (und ich vermute stark, das kommt auch nicht noch, wenn doch, schreibe ich noch was dazu): Der ZWECK des Wirtschaftens wird überhaupt nicht erwähnt. Und ganz schlimm gerade für einen Ökonomen: Er differenziert nicht sauber zwischen gesellschaftlichem Wert und Gebrauchswert/Sachwert. Das wurschteln fast alle in schöner Regelmäßigkeit durcheinander und nutzen es je nach dem eigenen Zweck, ohne sich und anderen klar zu machen, WARUM man denn überhaupt prodziert, zu welchem Zweck. Das ist gerade im Kap. alle andere als selbstverständlich.


* Beispiel für die elendige Vergleicherei: Will ich sagen, mein Einkommen ist doch gar nicht schlecht hier, ziehe ich z.B. den polnischen Gastarbeiter oder noch krasser die Näherin aus Bangladesh als Vergleich hinzu. Die verdienen beide weniger, also geht es mir im VERGLEICH ja viel besser. Will ich sagen, mein Einkommen ist aber ganz schön niedrig, ziehe ich z.B. den gut bezahlten Notar oder Beamten als Vergleich hinzu. Schon geht es mir im Vergleich ja viel schlechter. Je nach dem, worauf ICH abziele, suche ich mir den passenden Vergleichsgegenstand heraus - völlig unwissenschaftlich, weil es hier nicht um die SACHE geht, sondern um den BEOBACHTER, der je nach Einstellung dieselbe Sache mal so und mal anders "beurteilt". Dabei ist die Sache selbst immer dieselbe und ändert sich nicht dadurch, dass der eine oder andere Beobachter draufguckt/sie beurteilt.
Ist leider weit verbreitet und gehört dringend abgeschafft.


Edit: Hab mal weiter reingehört. Leider bleibt er nicht nur dabei, NICHT über die Zwecke des Wirtschaftens aufzuklären, sondern stellt in bester konstruktiver Manier einfach ein neues Modell vor: Internet der Dinge. Und das soll jetzt dafür sorgen, dass alle Unternehmen und Menschen miteinander kommunizieren, Daten austauschen usw.
So ein Quatsch. Als ob mangelnde Information der Grund wäre für den ganzen Mist, den es zu beklagen gibt. Als ob die ALLGEGENWÄRTIGE KONKURRENZ, wegen der Firmen peinlich darauf achten, ihre Daten anderen NICHT zu geben, dadurch überwunden würde, dass man sich austauschen KANN (geht ja jetzt schon, wenn man wollte).
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Hier mal kurz was zur Konkurrenz:

  • Mangel ist eine Sache der Wissenschaft und nicht der Ressourcen - Ausnahmen zeitlich und stofflich gibt es, aber eben nur Ausnahmen. Zunächst mal eine Erwiderung: Wenn es tatsächlich mal zu wenig von etwas gibt, löst KEIN Wirtschaftssystem diesen objektiven Mangel. Das kann man also auch nicht einem anderen System vorwerfen. Im Kap allerdings stellt sich diese Frage, wer da was bekommt, nur auf eine einzige Art: Wer hat Geld, es sich zu leisten und zwar - und das ist ein Skankal - unabhängig von der Bedürftigkeit. Da können 10 ode 20% Wohnungen in Berlin leerstehen, weil der Eigentümer auf höhere Preise spekuliert, kein Problem im Kap - und das bei solcher GLEICHZEITIG vorhandener Wohnungsnot. Da werden 100.000e Tonnen Lebensmittel weggeschmissen und gleichzeitig wird gehungert, kein Problem. Da gibt es eine Handvoll Menschen, die tatsächlich zig Milliarden haben durch die Arbeit anderer, während Milliarden Menschen nicht mal sauberes Wasser, eine Toilette oder was zu beißen haben. USW. Stichwort Wissenschaft: Wenn man mehr Sachen haben will, als es sie gerade gibt oder ohne größere Schäden zu produzieren ist, dann schmeißt man die Wissenschaft an. Gerade so, wie das bisher immer passiert ist, nur bisher unter anderen - Geld-mäßigen - Vorzeichen. Fleisch: Biohühner werden wohl nicht reichen, wie du sagst. Na ja, dann erforsche ich eben Biohühnerfleisch aus dem Labor. Bei Rindfleisch tut man das schon, schätze, es dauert nicht mehr lange. Oder man sieht sich nach Alternativen um: Insekten, wird auch schon gemacht und könnte man viel mehr pushen - wenn man das wollte. Alles kein Problem, WENN MAN DAS WOLLTE. HIER herrscht nur eine einzige Rechnung: LOHNT SICH DAS für den Produzenten in GELD gerechnet? Und wenn es sich lohnt, die Tiere zu quälen, weil billiger, passiert genau das. Und wenn es sich lohnt, den Regenwald abzuholzen - passiert genau das. Und und und. Es zählt immer nur EINE Rechnung, die leider brutal gegenüber (fast) allen anderen Interessen ist. Und die wird mit Gewalt durchgesetzt, nicht nur gegen die Indios im Regenwald oder halb vergifteten Verbraucher der ganzen Scheiße, die man zu essen bekommt. Diese Macht äußert sich auch z.B. in der Plastikflut in den Meeren, der dreckigen Luft in den Städten usw. Alles WIRKUNGEN immer derselben Rechnung: aus Geld mehr Geld machen.
    • Mit Macht ist eine strukturelle gemeint ,das ist ja das Clevere am Kap. Es gibt keinen König mehr oder ähnliches, dem man irgendwas anlasten könnte. Es ist das System selbst, das anonym für die Verhältnisse sorgt, die so schreienswert sind. Solange ein "Lohnen" bedeutet, dass Geld verdient werden muss bzw. aus Geld mehr Geld gemacht werden muss, bleibt eben der übergeordnete Zweck allen Wirtschaftens erhalben - mit allen Brutalitäten und Schweinereien.

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