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Die ?. industrielle & gesellschaftliche Revolution

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Chris T Ian
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6. Mär 2018, 10:26

Hallo zusammen,

ich möchte einmal anfangen eine Sammlung aufzustellen bezüglich gesellschaftlicher Entwicklungen und entsprechender Auswirkungen auf Berufe. Mich würde interessieren welche Berufe für die Zukunft gut aufgestellt sind. Dies nicht nur im Hinblick auf die Blockchain Technologie, sondern auch auf weitere Entwicklungen in Bereichen der Computertechnologie, Energietechnik etc.

Ich würde meinen Beitrag hier fortlaufend editieren.


Mal ein Anfang:

Schlechte Chancen:
Taxi- und LKW-Fahrer: wg. autonomen Fahrzeugen, Car-Sharing




Gute Chancen/Neue Berufsbilder:
Ambient Assistet Living, u.a. Beratung und Betreung von älteren Menschen mit modernen technischen Hilfsmitteln
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TonY417 (6. Mär 2018, 11:13)
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Widu-Kin
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6. Mär 2018, 10:34

Ich glaube ja, dass die Automatisierung am ehesten im Logistikbereich voranschreiten wird. Knapp gefolgt von der Produktion.
Hierbei ist von mir die vollständige Automatisierung von Eingang bis Ausgang gemeint. Da werden wir die nächsten Jahre einige große Würfe sehen. Stichwort: vollautomatische Fabrik, oder z.B. Amazon und Co. nach Bestelleingang sammelt das Lager autonom die Artikel zusammen, verpackt diese und übergibt die Lieferung dem Paketdienst. Der Paketdienst könnte dann Infos vom Versandhändler über die vorhandenen Lieferungen erhalten und damit die Tourenplanung machen, ebenfalls automatisch.
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TonY417
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6. Mär 2018, 11:13

Also wo fangen wir denn man an, denn ihch alte das für ein EXTREMST kompliziertes Thema :D

ich schließe mich Widu-Kin auf jeden Fall an, im Logistikbereich, in dem ich ja selber auch arbeite, wird es in den nächsten Jahren vermutlich ne heftige Entwicklnung geben. Ich seh das ja jetzt schon bei Mercedes und MAN, wo die Produktionslager komplett autonom betrieben werden. Kann man sich so vorstellen wie die an Schienen laufenden Bots bei den Apotheken, wo vorne nurnoch wer ne Nummer eingibt und zack kommt das Teil automatisch her. Bei MAN werden halt nach diesem Prinzip automatisch die Crafter/Sprinter beladen und da setzt dann gleich der nächste Punkt an, denn autonomes Fahren wird dann dazu führen (vielleicht!), dass die Teile auch direkt ausgeliefert werden können usw.
Eine Massenvernetzung wäre dabei wünschenswert im Papierkram überflüssig zu machen und falls man relevante Daten braucht, sie einfach abgerufen werden können. Die Blockchain könnte für solche Ansätze halt ne Lösung sein.
Auch Dinger wie die Post werden meiner Vermutung nach aussterben iwan, da automatische Liefersysteme vermutlich einfach effizienter sind.
Jetzt kommen wir zum Problem für all diese Umbrüche....:
Massive Arbeitslosigkeit und ich persönlich glaube nicht, dass "neue" jobs wie Systemadmin, Programmierer und was auch immer dann für diese Technik gebraucht wird, das alles auffangen kann. Zumal nicht jeder 30 oder 40+jährige noch mal eben so Programmieren und co lernen kann. Einige sicher, aber nicht alle.
Ich sehe also unsere Entwicklung blockiert durch unsere gesellschaftliche Verwaltung. Wir arbeiten nach Systemen die über 40 Jahre alt sind und die man aus Prinzip nicht reformieren möchte.
Japan macht es ja vor. Ich weiss ich schwärme oft von Japan, aber das kommt einfach, weil die dort wesentlich weiter sind was die Zukunft angeht. Deren Probleme sind vllt die Rückständigkeit der restlichen Welt, die nicht hinterher kommt und bei denen damit alles blockiert :D
Japan arbeitet bereits an flächendeckenden Maßnahmen zur finanziellen Grundversorgung der Bürger. Das wird noch dauern, aber die machen sich wenigstens schonmal Gedanken für die Zeit wenn Maschinen halt 90% der Arbeit machen werden. Unterschied zu fast 99% der restlichen Welt: die haben dort längst hoch entwickelte Androiden im Einsatz. Ich mein das können sich Menschen in DE praktisch kaum vorstellen, aber das sind Maschinen wie der Droide aus den Alien Filmen usw. Die Arbeiten dort teilweise an Kassen, Bars, Hotels und bald auf der Straße als mobile Hinweisschilder usw.
Und dann vergleiche ich das immer mit Deutschland und Europa...wir sind von der Entwicklung her gaaaaaanz weit weg davon. Auch bundesweites Grundeinkommen, steht nichtmal zur Diskussion. Kommt aber auch, weil unser gesamtes Wirtschaftsystem überhaupt nicht auf so etwas ausgelegt ist. Es müsste eben wirklich eine radikale Umstrukturierung stattfinden und die sehe ich einfach nicht.

Ausserdem bin ich davon überzeugt, dass wir auf längere Sicht keine kleinen Unternehmen mehr haben werden. Wir haben bereits Superkonzerne wie Google, Apple, Samsung, Amazon und diverse Autobauer usw.
Würde so eine massive Umstrukturierung einsetzen, glaube ich, dass kleine Unternehmen restlos keine Chance mehr gegen die Superkonzerne haben werden. Da helfen dann auch Gesetze bezüglich der Marktmacht nicht mehr (welche durchaus auch unsere Entwicklung blockieren, auch wenn sie aus datenrechtlichen Gründen und zum Schutz der Verbraucher nicht falsch sind!).

Man muss sich auch Länder wie Kanada mal genauer ansehen. Die arbeiten gerade hammerhart daran das Blockchainland Nr. 1 zu werden. Auch was Kryptokram angeht geben die Vollgas. Miner zeigen ja bereits massives Interesse daran nach Kanada zu kommen.
Die Regierung dort arbeitet an einem Blockchainsystem um Personalausweis, Führerschein, Krankenkasse, Bank usw zu vereinen und zentral, persönlich abrufbar zu machen. Ob per Chip zum scannen unter die Haut oder halt über 1 einzige Karte. Alleine wenn die gesichert wäre wie die käuflichen Ledger wallets, viel Spaß beim Entwenden. Vom Grubndgedanken sicher wäre es schon. Aber wie gesagt, die arbeiten ja erst dran.
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Widu-Kin (6. Mär 2018, 12:31)
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Kassiber
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6. Mär 2018, 11:36

Ich glaube das es den zukunftsträchtigen Beruf so gar nicht gibt.

Ich glaube eher, das bei Menschen eine Bereitschaft zur Veränderung entstehen muss, die zusammenarbeit von Mensch und Maschine wird immer wichtiger, proaktives Vorgehen ist gefragt.

Die Digitalisierung wird in den nächsten Jahren eine große Rolle spielen. Damit meine ich nicht manuelle Prozesse elektronisch abzubilden, sondern die Auswertung der digitalen Daten über intelligente Programme, KI, automatisierte Workflows bei denen nur bei Eskalationen ein manueller Eingriff notwendig ist etc.

Die Frage hierbei ist, ob dies zukünftig auch so umgesetzt wird. Der Mensch ist träge, in den Führungspositionen fehlen Visionäre.
Torquesplit
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6. Mär 2018, 11:51

Was mir noch spontan einfällt:

Parallel zum automomen Fahren wird auch das autonome Fliegen Einzug halten. Stichwort Drohnen.

Zukunftsträchig wird die Pflege und "Bespassung" von älteren Menschen werden...

Ich gebe nem Seniorenresort mit medizinischer Rundumpflege und Freizeitangebot in z.B. Thailand hohe Erfolgsaussichten...
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Widu-Kin
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6. Mär 2018, 12:40

Tony, das ist vor allem eine Mentalitätsfrage. Insbesondere bei uns in Deutschland ist die Erwerbsarbeit eine Ersatzreligion. "Sage mir was du arbeitest und ich sage dir wer du bist." Politik, Gewerkschaften etc. definieren die Gesellschaft fast ausschließlich über die Arbeit (Anstellung) der Einzelnen, während die Industrie/Wirtschaft sich weiter entwickeln werden. Wenn hier in der gesellschaftlichen Diskussion nicht endlich mal Tatsachen benannt werden, dann schafft es Deutschland mal wieder den Anschluss zu verlieren.

Ich vermute mal die meisten hier im Forum sind technisch so bewandert, dass sie zu dem Schluss kommen, die menschliche Arbeitskraft (gerade bei einfachen Tätigkeiten in der Produktion) wird zunehmend an Bedeutung verlieren, da sie schlicht überflüssig wird.
Nur was soll mit den ganzen Leuten passieren? Alle weiter qualifizieren wird nicht gehen. Bisher wird in den Sozialstaat abgeschoben, aber der ist für die kommenden Umwälzungen nicht ausgelegt. Hier wird uns die Zeit davon rennen.
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Kassiber
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6. Mär 2018, 12:58

Widu-Kin hat geschrieben:
6. Mär 2018, 12:40
Tony, das ist vor allem eine Mentalitätsfrage. Insbesondere bei uns in Deutschland ist die Erwerbsarbeit eine Ersatzreligion. "Sage mir was du arbeitest und ich sage dir wer du bist." Politik, Gewerkschaften etc. definieren die Gesellschaft fast ausschließlich über die Arbeit (Anstellung) der Einzelnen, während die Industrie/Wirtschaft sich weiter entwickeln werden. Wenn hier in der gesellschaftlichen Diskussion nicht endlich mal Tatsachen benannt werden, dann schafft es Deutschland mal wieder den Anschluss zu verlieren.

Ich vermute mal die meisten hier im Forum sind technisch so bewandert, dass sie zu dem Schluss kommen, die menschliche Arbeitskraft (gerade bei einfachen Tätigkeiten in der Produktion) wird zunehmend an Bedeutung verlieren, da sie schlicht überflüssig wird.
Nur was soll mit den ganzen Leuten passieren? Alle weiter qualifizieren wird nicht gehen. Bisher wird in den Sozialstaat abgeschoben, aber der ist für die kommenden Umwälzungen nicht ausgelegt. Hier wird uns die Zeit davon rennen.
Das wurde 2000 auch schon prophezeit, 17 Jahre später haben wir in Deutschland fast Vollbeschäftigung, eine industrielle und gesellschaftliche Revolution bindet immer die Menschen mit ein sonst wäre es keine Revolution.

Die arbeitsame deutsche Mentalität wird auch weiterhin ein Wachstumsmotor bleiben, die Menschen werden lernen sich zu verändern und sich den neuen Gegebenheiten anpassen, das verlangt schon der von dir zitierte Status.

In den nächsten Jahren wird vermutlich die Raumfahrt ein Wachstumstreiber werden... Made in Germany ist international gefragt
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Widu-Kin
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6. Mär 2018, 13:30

Kassiber hat geschrieben:
6. Mär 2018, 12:58
Das wurde 2000 auch schon prophezeit, 17 Jahre später haben wir in Deutschland fast Vollbeschäftigung, eine industrielle und gesellschaftliche Revolution bindet immer die Menschen mit ein sonst wäre es keine Revolution.
Zu welchen Preis? Guck dir doch mal an, wie "gut" ungelernte Arbeitskräfte von ihrer Arbeit leben können. Genau das meine ich mit Abschieben in den Sozialstaat. Das wird noch zunehmen und es hat das Potenzial das System zu sprengen.
Kassiber hat geschrieben:
6. Mär 2018, 12:58
Die arbeitsame deutsche Mentalität wird auch weiterhin ein Wachstumsmotor bleiben, die Menschen werden lernen sich zu verändern und sich den neuen Gegebenheiten anpassen, das verlangt schon der von dir zitierte Status.
Das wird nicht allen gelingen und diejenigen, die auf der Strecke bleiben werden sehr wahrscheinlich mehr werden. Genau hier stellt sich dann die Frage, welche Wertschätzung wird diesen Menschen gegenüber erbracht. Nur mit der arbeitsamen deutschen Mentalität? Dann siehts meiner Meinung nach finster aus. Wer nichts leistet ist nichts Wert?
Kassiber hat geschrieben:
6. Mär 2018, 12:58
In den nächsten Jahren wird vermutlich die Raumfahrt ein Wachstumstreiber werden... Made in Germany ist international gefragt
Die Deutschen sind berühmt für ihre Raketen? *SCNR*
Warum gerade Raumfahrt?

Made in Germany verliert doch zunehmend an Glanz ...
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TonY417
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6. Mär 2018, 13:33

ne das stimmt so auch nicht ganz....hier in bremen werden ja viele wichtige teile für die ariane gebaut und auch sonst ist deutschland gut dabei. das ist schon gut nachgefragt
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Kassiber
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6. Mär 2018, 13:45

Widu-Kin hat geschrieben:
6. Mär 2018, 13:30
Kassiber hat geschrieben:
6. Mär 2018, 12:58
Das wurde 2000 auch schon prophezeit, 17 Jahre später haben wir in Deutschland fast Vollbeschäftigung, eine industrielle und gesellschaftliche Revolution bindet immer die Menschen mit ein sonst wäre es keine Revolution.
Zu welchen Preis? Guck dir doch mal an, wie "gut" ungelernte Arbeitskräfte von ihrer Arbeit leben können. Genau das meine ich mit Abschieben in den Sozialstaat. Das wird noch zunehmen und es hat das Potenzial das System zu sprengen.
Kassiber hat geschrieben:
6. Mär 2018, 12:58
Die arbeitsame deutsche Mentalität wird auch weiterhin ein Wachstumsmotor bleiben, die Menschen werden lernen sich zu verändern und sich den neuen Gegebenheiten anpassen, das verlangt schon der von dir zitierte Status.
Das wird nicht allen gelingen und diejenigen, die auf der Strecke bleiben werden sehr wahrscheinlich mehr werden. Genau hier stellt sich dann die Frage, welche Wertschätzung wird diesen Menschen gegenüber erbracht. Nur mit der arbeitsamen deutschen Mentalität? Dann siehts meiner Meinung nach finster aus. Wer nichts leistet ist nichts Wert?
Kassiber hat geschrieben:
6. Mär 2018, 12:58
In den nächsten Jahren wird vermutlich die Raumfahrt ein Wachstumstreiber werden... Made in Germany ist international gefragt
Die Deutschen sind berühmt für ihre Raketen? *SCNR*
Warum gerade Raumfahrt?

Made in Germany verliert doch zunehmend an Glanz ...
Widu, bei deiner Aussage fall ich vom Glauben ab....
Jeder ist seines Glückes eigener Schmied
Jeder hat die Wahl
und jeder kann etwas verändern

Entweder das Glas ist halbvoll oder halbleer, der Füllstand ist immer der gleiche, um die Einstellung geht es... und positive Einstellung lässt sich lernen
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TonY417
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6. Mär 2018, 14:16

wen das thema "androiden" und nahe zukunft interessiert, dem empfehle ich übrigends mal die serie "real humans", denn das dort gezeigte ist so extrem nah an der möglichen realität, dass ich mich fragen msste ob die serie zur sensibilisierung für uns gedacht ist :D
da sind wirklich fast alle aspekte des gesellschaftlichen umgangs mit dem thema abgebildet :D
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supermaaario
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6. Mär 2018, 14:23

Ich sehe die Zukunft etwas pessimistischer hinsichtlich Industrie 4.0.

Es gibt ein Video von der Produktion der A-Klasse vom Daimler auf YT. Bis auf ein paar wenige Sachen wie zum Beispiel den Stoffhimmel einkleben, was der Robotor wohl noch nicht beherrscht, wird alles vom Kuka Roboter gefertigt. In ein paar Jahren, vllt auch erst Jahrzehnten, wirst du keine menschliche Arbeitskraft in diesen Bereichen mehr vorfinden.
Und wie Tony geschrieben hat, werden kleine Unternehmen besonders im produzierenden Gewerbe keine Chance mehr haben. Eine vollautomatisierte Produktionsstraße bezahlt man eben nicht so einfach aus der Portokasse.
Andererseits sollten solche Systeme mit voranschreitender Entwicklung aber auch wieder billiger werden sodass sich der kleine Mittelständler diese auch wieder leisten kann.

Das schlimme an dieser Entwicklung ist einfach die stetig größer werdende Schere zwischen Arm und reich.

Hätte ich doch besser mal Informatik studiert :D
Aber ich kann mich als Maschinenbauingenieur nicht beklagen. Irgendjemand muss die Robotor ja auch bauen.
Für viele Berufssparten sehe ich allerdings leider schwarz
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Widu-Kin
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6. Mär 2018, 14:28

Ich bin mir nicht sicher, ob wirklich jeder die Wahl haben wird.

Wo soll sich denn der Stanzen-Kalle hin weiterbilden? Altenpfleger? Das halte ich für wenig praktikabel, mag evtl. im Einzelfall funktionieren ...
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TonY417
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6. Mär 2018, 14:30

naja das geht dann bis an den punkt wo die roboter die roboter bauen :D
wenn der androide in japan bereits cocktails aller art mixen kann, wird der bald auch handgriffe beherrschen um platten zu schweißen usw. zumal dermit entsprechender legierung weit weniger anfällig für "verletzungen" ist :D siehe "I Robot"
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magictrade
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6. Mär 2018, 16:31

wenns jemanden interessiert.....

hier mal eine kritik zur "industriellen gesellschaft".

ist ziemlich dystopisch, aber früher (vor ca. 10 jahren) fand ichs sehr lesenswert..... ist halt mal die andere seite der medaille.....

ich bevorzuge da den mittelweg (;

https://www.psychiatrie-erfahrene-schwe ... eutsch.pdf
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Chris T Ian (6. Mär 2018, 16:33)

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magictrade
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6. Mär 2018, 16:36

@tony
lustig, das du das grade schreibst.....
hatten die letzten tage noch die terminatorfilme und serie gegucked ^^

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Ehrich
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6. Mär 2018, 17:07

Bei aller Revolution, industriell gesehen, ist es für mich nur dann eine Revolution, wenn alle Menschen davon profitieren, nicht nur die Elite. So wie es momentan und bisher aussieht, stärken nur die Eliten ihre Positionen. Profit steigt, Lohn stagniert, Sozialsysteme werden geschrumpft. Alles ganz im Sinne der Mont Pèlerin Society.
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Chris T Ian (6. Mär 2018, 17:13) • magictrade (6. Mär 2018, 17:30)
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6. Mär 2018, 17:30

@ Ehrich......
leider muss ich dir da zustimmen....
aber ist es denn jemals (auf lange sicht) anders gewesen ?

ich glaub ted hatte sowas ähnliches in seinem manifest auch geschrieben....

das irgendwann die "unteren schichten" "überflüßig" werden, da die herrschende elite ja durch die "maschinen" versorgt wird....
irgendwie so wars.... ist wie gesagt schon >10jahre her, wo ichs gelesen hab....

die rechnung ist ja ganz einfach:
wozu brauche ich ein "lohn und arbeitssklaven", wenn eine maschine seine aufgabe übernimmt - im idealfall macht eine maschine, was ich ihr sage (programmiere), ein "sklave" kann sich aber wehren oder protestieren oder streiken....

eine zukünftige revolution oder ähnliches könnte auch in die richtung gehen, die unteren schichte zu dezimieren...die "eliten" werden sich sicher gut absichern.....
wie du bereits geschrieben hast: "Profit steigt, Lohn stagniert, Sozialsysteme werden geschrumpft. " usw usw

kriege bzw bürgerkriege sind da auch perfekt ! bringen der "elite" geld/macht und dezimieren die, die nicht dazu gehören und die "flüchtlingswellen" sorgen dann für noch mehr chaos....

naja, wie auch immer, ich glaube das is schon wieder "offtopic" ^^

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