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Steuern - 2.Deutschland

magictrade

Mitglied
22 Dezember 2017
236
38
ja, aber es ist wohl möglich den tagesschlusskurs als refernzkurs zu nehmen....

ja, wenn man ein miner hat, der alle paar min was ausschüttet, ist das doof aber ich gehe jetzt mal von einem aus, der täglich ausbezahlt....

kann man denn auf manche exchangekonton sofort minen ? habe bisher nur gelesen, das es (ich glaube) auf bittrex nicht erwünscht ist....

und den direkten umtausch in fiat kann man ja per bot/skript machen.
 

TonY417

Aktives Mitglied
22 Dezember 2017
200
156
eig nicht...also bei bitclub und limitedmining muss ich per befehl ausschütten, also manuel und ein bekannter von mir ist bei genesis mining und dort ist es auch so.
du zerbrichst dir viel zu krass den kopf um das alles.
du weisst, dass es steuerliche konsequenzen hat was du hier alles tust, such dir nen möglichst informierten steuerberater zu all dem und dann tu es einfach :D
der wird dir dann schon helfen. zumal du mit gewinnen von jetzt, bis 2019 warten kannst und vllt gibts dann genauere richtlinien.
 

magictrade

Mitglied
22 Dezember 2017
236
38
naja, das hat schon seine gründe, warum ich mir darum gedanken mache (;
"tu es einfach" geht in meinem fall nämlich nicht (;

ein steuerberater werde ich mir auf jeden fall nehmen, aber ein paar vorab infos sind dennoch sehr hilfreich (;

und wenn man die ausschüttung manuell machen muss und den tagesschlusskurs nimmt, dann ist das ja kein problem, was ich vorher geschrieben hab (;
 

translat

Crypto Jüngling
15 Februar 2018
28
2
Blöde Frage. Aber wenn ich den Paccoin (alten also POS) mine, muss ich ein Gewerbe anmelden? so habe ich es zumindest verstanden.
 

TonY417

Aktives Mitglied
22 Dezember 2017
200
156
Wir hatten ja jetzt mehrfach das thema des tradens bei den coins und in meinen augen macht das wenig sinn. dabei ziehe ich vergleiche zu gewissen aktientrades bei zu geringer bewegung auch keinen sinn machen.
ich bin jetzt nicht ganz sicher, aber ich glaube der höchstsatz für die privaten veräußerungen liegt bei 45%. und da ich bei den meisten davon ausgehe, dass sie keine megaverdiener von 100k und mehr im jahr sind, ist auch davon auszugehen, dass die allermeisten diesen satz haben werden :D
ich rechne TROTZDEM tolleranzhalber mit 35%.
hauptproblem bei kryptos ist fakt, dass der BTC bei fast allen noch dazwischen hängt.
hier mal ein beispiel nur für BTC/ETH/LTC:

halt mit btc. sagen wir 1 BTC kostet 1000€ und ich kaufe 1. nun ver3facht er sich auf 3000€. macht 2000€ gewinn. bei 35% wären jetzt 700€ damit weg. bedeutet, dass ich jetzt auf 2300€ sitze. jetzt macht es erst wieder sinn nachzukaufen, wenn der kurs MINDESTENS! um diese 700€ gesunken ist. warum? weil ich sonst auch einfach hätte halten können, dann wäre ich im endeffekt auf das gleiche bzw. besser bei rumgekommen. wenn der kurs jetzt aber um 1000€ auf 2000€ dropen sollte, dann kann ich mir für mein geld unterm strich mehr BTC kaufen als vorher.

kurz in zahlen: kurs ist bei 3000€ / 1BTC und ich habe jetzt nach dem verkauf noch 2300€. würde ich jetzt nachkaufen, würde ich nur ca 0,76 BTC bekommen.

fällt der kurs auf 2500€, kann ich mir ca 0,92 kaufen.

erst wenn der kurs auf 2300 fällt, kann ich mir wieder 1BTC kaufen und erst wenn er darunter fällt kann ich mir MEHR als 1 BTC kaufen. und bevor ich mir mit meinem geld nach einem verkauf nicht mehr kaufen kann als vorher hat der verkauf keinen sinn gemacht.
die extremen kursschwankungen machen es hier noch wesentlich schwieriger als bei aktien abzuschätzen ob der verkauf lohnen würde, da der drop dann auch eintreten muss und ich rechne hier nur mit 35%.

bei anderen coins wirds sogar noch schwieriger weil der BTC dazwischen hängt!
hier gibts jetzt 2 versionen.
1. auf nummer sicher gehen und direkt in 1 rutsch auscashen. ich nehme mal verge als beispiel mit beispielzahlen!!. 1verge kostet sagen wir 0,10BTC und 1 BTC kostet 1000€. folglich habe ich nun für 1 verge 100€ ausgegeben. nun steigt BTC auf 2000€ und verge boomt sich hoch auf 0,30BTC. nun verkaufe ich, erhalte meine 0,30 BTC und verkaufe umgehen in €, also 600€. wegen der sofortigen auszahlung ist halt nur der vergetrade relevant und ich hab bei insgesamt 500€ gewinn nun 35% weg = 175€ bleiben mir also insgesamt noch 425 einsatz mit eingerechnet.
jetzt fällt zwar verge auf 0,20BTC, aber BTC steigt nun sogar auf 2500€ an.
für meine 425€ bekomme ich nun also ca 0,17BTC und damit nichtmal mehr 1 verge.

2. version ist sofern der steuersatz vorher klar bekannt ist, weil schonmal gemacht nur im BTC zurück zu traden.
dann wären wir also bei dem punkt von eben, dass wir verkaufen und nun 0,30 BTC haben.
wer jetzt genug rücklagen auf dem konto hat kann einfach so diese 0,30BTC weiter einsetzen. wer das nicht hat, muss aber diesen bekannten steuerbetrag wie oben direkt auscashen lassen. den rest behält er in BTC. DAMIT ist dann der BTC kurs nicht mehr relevant, weil wir haben ja nicht komplett verkauft. ABER der kurs des wunschcoins bleibt damit wichtig und wenn der trotzdem nicht weit genug sinkt, macht es einfach komplett keinen sinn hier zu traden.

worauf ich damit aufmerksam machen will ist, dass man hier wirklich wissen sollte was man macht. wer eh an den markt glaubt usw....der soll doch abseits lieber versuchen geld über börse oder arbeit zu erzeugen um dann bei günstigen kursen nachzukaufen und gleichzeitig den bestand unberührt zu lassen, als über traden zu erhoffen!, dass die kurse weit genug sinken damit es sinn macht. wie gesagt ich hab eben nur mit 35% gerechnet. bei 40% sieht das shcon wieder anders aus, da müssen die kurse noch weiter runter.

wer nicht dran glaubt und immer nur nen schnellen zock machen machen will (also innerhalb 1 jahres halt), der kann natürlich schaun wo er geld reinballert um dann bei nem anstieg mitzunehmen. die frage ist dann halt, wann wieder n drop einsetzt usw.

für mich ist das alles so extremst unvorhersehbar, dass es in deutschland auf jeden fall am allermeisten sinn macht einfach zu halten. sobald coins steuerfrei sind wegen haltedauer, DANN kann man 1 trade machen. der wird damit ja wieder steuerpflichtig und dann auch wieder warten. anders sehe ich den sinn nicht.

ganz anders ist es bei unseren freunden in der schweiz....da ihr ja anscheinend die gewinne nicht versteuern lassen müsst, würde ich tag und nacht nichts anderes machen. immer frisch geld in den BTC und rechen bis die birne glüht.....ohne steuern kann man ja jeden tag fast geld verdienen wie blöde :D
 
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Chris T Ian

Moderator
Teammitglied
23 Dezember 2017
362
293
Richtiges und wichtiges Thema Tony.

Ergänzend dazu sollte man noch beachten, dass Kryptos nach Einkommenssteuersatz besteuert werden. Bei einem Gewinn von z.B. 10.000 im Jahr, rutscht man sicherlich (Top-Verdiener ausgenommen) in einen anderen Steuersatz z.B. von 35% in 38%. Diese 38% werden dann auch auf das reguläre Einkommen durch geregelte Arbeit angewendet und quasi nachversteuert. Den "Verlust" dadurch muss man durch den Trade ebenfalls reinholen, ansonsten lohnt der sich nicht.

In Deutschland: Finger weg vom Trade
 
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Laura32

Mitglied
3 Januar 2018
41
10
habt ihr die Steuer von 2017 schon bekommen? meine Cryptogewinne wurden mit Kapitalertäge verrechnet incl einem Freibetrag von 801 €
nicht wie von mir gedacht 601 €
 
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Kassiber

Aktives Mitglied
22 Dezember 2017
352
193
Laura32 schrieb:
habt ihr die Steuer von 2017 schon bekommen? meine Cryptogewinne wurden mit Kapitalertäge verrechnet incl einem Freibetrag von 801 €
nicht wie von mir gedacht 601 €
Spannend, entweder Unfähigkeit vom FA oder du hast sie im falschen Bereich angegeben, vermutlich kannte sich da keiner aus ;-)

Hinzugefügt nach 2 Minuten 37 Sekunden:
translat schrieb:
Blöde Frage. Aber wenn ich den Paccoin (alten also POS) mine, muss ich ein Gewerbe anmelden? so habe ich es zumindest verstanden.
Nein fällt unter Privatmining, außer die Umsätze sind zu hoch, hatte da nen Artikel gepostet.

https://cryptoevo.de/viewtopic.php?f=39&t=404
 

Laura32

Mitglied
3 Januar 2018
41
10
Kassiber schrieb:
Laura32 schrieb:
habt ihr die Steuer von 2017 schon bekommen? meine Cryptogewinne wurden mit Kapitalertäge verrechnet incl einem Freibetrag von 801 €
nicht wie von mir gedacht 601 €
Spannend, entweder Unfähigkeit vom FA oder du hast sie im falschen Bereich angegeben, vermutlich kannte sich da keiner aus ;-)

Hinzugefügt nach 2 Minuten 37 Sekunden:
translat schrieb:
Blöde Frage. Aber wenn ich den Paccoin (alten also POS) mine, muss ich ein Gewerbe anmelden? so habe ich es zumindest verstanden.
Nein fällt unter Privatmining, außer die Umsätze sind zu hoch, hatte da nen Artikel gepostet.

https://cryptoevo.de/viewtopic.php?f=39&t=404

die haben das selbst eingetragen ich habe nur ein beiblatt mit allen trades beigefügt!
 

Mark

Crypto Jüngling
13 Juni 2018
5
2
Habe folgende Frage.

Wenn ich einen Betrag auscashen will, der keinerlei Gewinn enthält, sondern sogar Verlust, will ich, wenn es irgendwie möglich ist ,das dem Finanzamt auch nicht mitteilen. Das wäre ja ein Aufwand, der völlig unnötig ist, weil ja gar kein Gewinn zustande kam.

Jetzt überweise ich einen Teil meines FIATs von der Börse zurück auf mein Girokonto. Ab welchem Betrag wird wohl die Börse oder das Girokonto diese Überweisung dem FA melden? Wenn das nämlich passiert, darf ich alle Transaktionen angeben, das ist Arbeit ohne Ende bei mir. Das will ich unbedingt vermeiden. Gibt es da Richtwerte?

Es geht um 1000€ oder 1500€ oder so, also keine Riesensummen.
 

Singlenator

Aktives Mitglied
22 Dezember 2017
156
64
Die Bank erwähnt es dem Finanzamt ab 10.000 Euro. Muss aber nicht immer sein, kommt auf die Bank drauf an. Aussage einer Diplom Finanzwirtin